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Familienarbeit anerkennen!

(Berlin). Scharfe Kritik übt der Deutsche Familienverband an der Forderung der Arbeitgeberverbände, die Elternzeit drastisch zu verkürzen: „Die Wirtschaftsverbände haben bereits im 8. Familienbericht die Verkürzung der Elternzeit propagiert, und die Bundesregierung hat diese Forderung zu Recht nicht aufgegriffen. Die Familienarbeit ist nicht die arme Schwester der Erwerbsarbeit. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt für eine erfolgreiche Demografiestrategie. Sonst sitzen wir alle in einem untergehenden Boot, auch die Wirtschaft“, so der Präsident des Verbandes Dr. Klaus Zeh.

 

Der Deutsche Familienverband unterstreicht die Bedeutung der dreijährigen gesetzlich geschützten Elternzeit für erwerbstätige Eltern mit kleinen Kindern als zentrales Instrument der Familienpolitik. „Die Elternzeit ermöglicht jungen Familien Wahlfreiheit und ist der einzige verbindliche Rechtsanspruch von Arbeitnehmern, die sich Zeit für ihre Kinder nehmen wollen. Familien dürfen dieses Recht nicht verlieren“, warnt Zeh. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hatte in der Presse gefordert, den gesetzlich geschützten Zeitraum auf nur noch 12 Monate zu verkürzen, da sonst die Integration von Frauen am Arbeitsmarkt gefährdet sei.

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