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Familien brauchen Zeit, für sich und für ihre Kinder!

Deutscher Familienverband zum Monitor Familienleben 2012: Politik und Wirtschaft in Verantwortung

(Berlin). Familien brauchen Zeit, für sich und für ihre Kinder! Politik und Unternehmen stehen in der Verantwortung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zügig voranzubringen, mahnt der Deutsche Familienverband anlässlich des am Montag vorgestellten „Monitor Familienleben 2012“. Für fast jede der befragten Familien ist das Thema Zeit „wichtig“ oder „sehr wichtig“. „Ziel muss eine familiengerechte Arbeitswelt sein, nicht die arbeitsplatzgerechte Familie“, sagte DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh. Was familienfreundlich genannt wird, ist nicht immer familiengerecht.

 

Eltern brauchen vor allem flexible Arbeitszeiten, finanzielle Verlässlichkeit und eine bedarfs-gerechte Kinderbetreuung. „Die Wahlfreiheit in punkto Kinderbetreuung muss ebenso Priorität haben wie ein Betreuungsgeld, das den Familien nach dem 12- bis 14-monatigen Elterngeld wenigstens etwas Luft verschafft“, unterstreicht Zeh.

 

Junge Menschen brauchen Mut, um sich an das Abenteuer Familie zu wagen. Wer sich heute gegen ein Kind entscheidet, mag viele persönliche Gründe dafür haben. Für etliche kinderlose Menschen sind laut dem „Monitor Familienleben“ eine unsichere Zukunft (30 Prozent) und die finanzielle Belastung (22 Prozent) Argumente, die eine Entscheidung für ein Kind schwer machen. Deshalb brauchen wir eine Politik der Wahlfreiheit, die die Menschen ermutigt, ihre Vorstellungen vom Leben mit Kindern in die Tat umzusetzen, ohne dafür beruflich oder finanziell ins Abseits zu geraten. Und die Gesellschaft muss den Eltern vermitteln: „Wir trauen Euch das zu!“

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